Team

Sabine Maria Schmidt ist Kunsthistorikern, Kuratorin und Kunstkritikerin, sie lebt und arbeitet in Düsseldorf und Chemnitz (seit Juli 2019). Seit den 1990er Jahren publiziert sie regelmäßig Artikel und Katalogbeiträge zur Kunst des 19. und 21. Jahrhunderts mit einem besonderen Fokus auf historische und zeitgenössische Fotografie, Video, Film, Installation und  Medienkunst. Zudem ist sie Herausgeberin zahlreicher Ausstellungskataloge, Monographien und Themenbände. Als Kuratorin war sie u.a. an der Kunsthalle Bremen, dem Edith-Ruß-Haus für Medienkunst, Oldenburg, dem Wilhelm Lehmbruck Museum und dem Museum Folkwang tätig, wo sie thematisch komplexe und umfangreiche Museumsausstellungen und Projekte realisierte, darunter die große Nam June Paik-Retrospektive (Bremen 1999), Einzelausstellungen mit Björn Melhus, Romana Schmalisch, Korpys/Löffler, Runa Islam, Yves Netzhammer, Andreas Slominski, Korpys/Löffler, umfangreiche Gruppenausstellungen wie “Taktiken des Ego” (2003), “Designing The Truth” (2006) oder “Das im Entschwinden Erfaßte” (2011) , „Vom Wert der Kunst als Wert der Arbeit“ (2016) und zahlreiche Videoprogramme im In- und Ausland. Besondere internationale Aufmerksamkeit erregten die Ausstellungen das experimentelle Projekt “Hacking the City” (Essen, 2010), “Residual. Intervenciones en la ciudad” (in Mexiko 2010) oder die umfangreiche Retrospektive  “Aernout Mik. Communitas” (Essen, Paris, Amsterdam 2011/2012). Seit Sommer 2019 arbeitet sie als Sammlungst- und Ausstellungskuratorin an den Kunstsammlungen Chemnitz.
Sie ist Vizepräsidentin der AICA (Deutschland) und Mitglied von ICOM und IKT.

Katja Stuke und Oliver Sieber leben und arbeiten in Düsseldorf. Sie decken ein breites Spektrum an Identitäten ab: Fotograf/in und Künstler/in, Kurator/in und Initiator/in von Ausstellungen, Gestalter/in und Herausgeber/in von Künstlerbüchern. Wer sie jeweils gerade sind, wenn sie sich durch ihren fotografischen Kosmos bewegen, lässt sich nicht immer mit Gewissheit sagen. Durch ihr Werk und ihre Vermittlungstätigkeit sind sie jedoch längst schon zu Moderatoren einer bestimmten fotografischen Kultur geworden. 2017 gewannen sie den LUMA Rencontres Dummy Book Award des Festivals Rencontres d‘Arles. 2014 wurde Oliver Siebers »Imagainary Club« als Book of the Year von der Jury des Paris Photo – Aperture Foundation PhotoBook Awards ausgezeichnet. Seit 2005 waren sie regelmäßig im Ausland tätig unter anderem in Künstlerresidenzen in Osaka, Tokyo, Paris, Chicago, Rotterdam, Sarajevo oder Toronto. Ihre Arbeiten waren zuletzt zu sehen in Ausstellungen im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Kunsthalle Gießen, Bunkier Stzuki Krakow, CCCB (Center of Contemporary Culture of Barcelona), Kunsthaus NRW Kornelimünster Aachen, Fundació Foto Colectania Barcelona, Kunstmuseum Bonn, Stadtmuseum München, Museum of Contemporary Photography Chicago oder dem Folkwang Museum in Essen.